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Tierfutter und Hundefutter im Überblick

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist auch für Tiere sehr wichtig – ein auf die physiologischen Bedürfnisse abgestimmtes Tierfutter bzw. Hundefutter fördert ein langes und gesundes Leben.

Das Tierfutter im Überblick:

tl_files/files/vieh/Fotolia_8498296_XS_©_Ewe_Degiampietro_-_Fotolia.com.jpgWer von Tierfutter spricht meint eigentlich Tiernahrung oder Futtermittel. Diese Futtermittel werden für landwirtschaftliche Nutztiere, Sport- oder Haustiere erzeugt. Sie unterliegen strengsten Kontrollen und Gesetzesvorgaben, die von der EU und von dem jeweiligen Land kontrolliert werden. In Deutschland gibt es seit 2005 das „Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch“ und eine daraus folgende Futtermittelverordnung. Im Allgemeinen wird Tierfutter nach seinen Bestandteilen bewertet und nach Futtertyp und Ernte in sogenannte Futtertabellen geordnet – diese geben den ernährungsphysiologischen Wert an. Des weiteren werden die Futtermittel nach ihrer Funktion (Einzelfutter, Mischfutter usw.) und nach äußeren Eigenschaften (Grünfutter, Melassefutter, Grob- und Raufutter usw.) unterteilt. Je nach Funktion und Haupteigenschaft der Futtermittel spricht man auch von stärkereichen, ölhaltigen, eiweißreichen, Grün- oder anderen Futtermitteln. Diese Einteilungen kann man zum Beispiel auch in den Fressnapf Filialen wiederfinden. Für kleinere Haustiere wie Kaninchen kann man sich ausserdem Tipps zum Futter auf www.kaninchen-tipps.de holen.

Das Hundefutter im Überblick:

Das Hundefutter gehört zur Gruppe der Kleintierfutter–Sorten und zeichnet sich durch hohe Anteile an Proteine (bis zu 26 %), Kohlenhydrate (bis zu 36 %) und Fette (bis zu 38 %) aus. Je nach Bedarf können auch Vitamine und Mengen- und Spurenelemente enthalten sein. Im Bereich der Proteine wird zwischen tierischen und pflanzlichen Proteinen unterschieden, wobei die tierischen (Rind, Huhn, Eier, Knochenmehl und Fleischnebenprodukte) qualitativ besser sind. Die Kohlenhydrate werden in verdauliche und unverdauliche unterteilt und kommen in Form von Stärke (Mais, Weizen, Reis oder Kartoffel) vor. Die Fette sind wichtige Energielieferanten und geben dem Futter Geschmack. Auch hier gibt es tierische Fette (z.B. Geflügelfette) und pflanzliche Fette (z.B. Soja oder Mais).

Für einen Hundebesitzer ist vor allem wichtig, dass er für eine altersgemäße Ernährung sorgt und auf die angebotene Welpen-, Junior-. Erwachsenen- und Seniornahrung zurückgreift. Im Krankheitsfall gibt es im Bereich Hundefutter auch Spezialnahrung, welche auf die unterschiedlichen Krankheitsbilder abgestimmt ist.

Insgesamt sollte dem Besitzer aber auch klar sein, dass die lieben Vierbeiner hohe Kosten verursachen. Das sollte in den eigenen Budget Kalkulationen berücksichtigt werden und sich mit hohen Investitionen zurückhalten. Sonst steht man am Ende vor der Entscheidung ob man den Tierarzt oder den Handyvertrag mit Laptop nicht bezahlen kann.