Hundefutter

Hundefutter und Tierfutter – eine kurze, allgemeine Übersicht

Ein Hund ist für ein langes und gesundes Leben auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung angewiesen – geprüftes und den Normen entsprechendes Tierfutter und Hundefutter ist dazu notwendig.

Das Tierfutter:

tl_files/files/vieh/home_Fotolia_1123879_XS_©_Pieter_Bregman_-_Fotolia.com.jpgDie Produktion und Erzeugung von Tiernahrung oder Futtermittel unterliegt den strengen und genauen Vorlagen der Europäischen Union, aber auch länderspezifischen Vorgaben. Tierfutter wird nicht zuletzt nach dem Auftreten der ersten BSE Fälle genau geprüft. In Deutschland hat im Jahr 2005 das LFGB (Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch) das seit Anfang des 20. Jahrhunderts bestehende und immer wieder modifizierte Futtermittelgesetz abgelöst und für neue Verordnungen und Auflagen gesorgt.

Futtermittel werden für Sport- und Heimtier sowie für landwirtschaftliche Nutztiere bereitgestellt und müssen bedarfsgerecht und altersgemäß erzeugt werden, schmackhaft sollten sie natürlich auch sein. Sie werden je nach Bestandteilen, Ernte und Futtertyp in Futtertabellen gegliedert, da somit deren ernährungsphysiologischer Wert festgehalten und angegeben werden kann. Tierfutter wird außerdem nach den Haupteigenschaften und Bestandteilen (Stärke, Ölgehalt, Eiweißgehalt usw.), nach Funktion (Ergänzungs-, Spezial- oder Mischfutter usw.) und nach äußeren Eigenschaften (Saft-, Grün- oder Kraftfutter usw.) unterteilt und unterschieden.

Das Hundefutter:

Auch das Hundefutter wird auf die physiologischen Bedürfnisse der Tiere abgestimmt und gehört zum Bereich Kleintierfutter. Es wird zwischen Trocken- und Feuchtfuttermittel (unterschiedlicher Wassergehalt) unterschieden, aber auch nach altersgemäß abgestimmter Nahrung (Welpen, Erwachsene und Senior Tiere). Für den Fall einer Erkrankung oder bei Übergewicht kann der Hundehalter auf Spezialnahrung zurückgreifen, die beispielsweise Nieren- oder Leberdiäten unterstützen und fördern. Eine weitere Ernährungsvariante für Hunde ist die Barf Methode (Bones and raw Food = biologisch artgerechtes rohes Futter) – diese sieht, ähnlich wie bei Wildtieren rohes Fleisch, Knochen und püriertes, rohes Gemüse vor.

Das im Handel erhältliche Hundefutter zeichnet sich normalerweise durch hohe Protein-, Kohlenhydrat- und Fettwerte aus. Diese ergänzen Vitamine, Spuren- und Mengenelemente. Das garantiert eine gute Verdauung, Energie und Geschmack, sowie das Ausbleiben von Mangelerscheinungen. Mit dem richtigen Futter fühlt sich der Hund wohl in seiner Haut und in seinem Hundekorb und wird Herrchen und Familie lange ein treuer Begleiter sein.

Das richtige Hundefutter gehört damit zu den grundlegenden Aspekten der Hundehaltung und kann als genauso wichtig für das Tier wie zum Beispiel eine passender Hundekorb oder eine geeignete Hundedecke bezeichnet werden. Dabei kommt es auch nicht auf die Größe des Tieres an, wie manche denken. Ob man nun einen Pudel hat oder sich eine englische Bulldogge hält, die Qualität sollte immer gleich gut sein. Denn ur wenn die Qualität beim Hunderfutter stimmt, freut sich der Hund und der Mensch.