Kaninchenfutter

Mit der Anschaffung von Kaninchen hat man eine große Verantwortung übernommen: Die Haltung der Tiere ist relativ simpel. Zu beachten ist jedoch, dass sie sehr geräuschempfindlich sind und nicht allein gehalten werden sollten, da es Rudeltiere sind.

Die Wahl des Futtermittels spielt ebenfalls eine große Rolle. Der Verdauungstrakt von Kaninchen ist empfindlich. Es gilt darauf zu achten, dass Kaninchen viel Rohfaser zu fressen bekommen, immer frisches Wasser zur Verfügung steht und sie genügend Auslauf haben. Wählen Sie im besten Fall Gemüse aus Eigenanbau, so können Sie sicher sein, welche Qualität ihr Gemüse hat. Es steht immer zur Verfügung, und die Kaninchen sind direkt an der Quelle. Löwenzahn und Möhren sind beliebte Nahrung von Nagern. Sie benötigen außerdem Heu, und das in ausreichender Menge zur ständigen Verfügung. Bei Obst ist Vorsicht geboten, da Kaninchen empfindliche Zähne haben. Sie wachsen, anders als beim Menschen, weiter. Da sie häufig zu Zahnschiefständen auf Grund von Überzüchtungen neigen, ist eine gute Möglichkeit des Mahlens in Form von Stroh, Heu oder anderen Rohfasern äußerst wichtig.

Kaninchen sollten ebenfalls gegen Myxomatose regelmäßig einmal im Jahr geimpft werden. Dieser Virus führt bei Ansteckung immer zum Tod. Informieren Sie sich darüber am besten ausführlich bei Ihrem Tierarzt. Beim Tierarzt im Warteraum ist es für ihre Kaninchen sicher nicht angenehm. Je nach Menge Ihrer Tiere sollten Sie für eine gute Größe des Tragekorbs sorgen und ihn mit reichlich Heu und Stroh auslegen. Sie müssen den Korb nicht verdunkeln – für Kaninchen spielt es keine Rolle, ob es hell oder dunkel ist.Mit der Beachtung einiger Regeln, wie eingehend beschrieben, werden Sie lange Freude an Ihren Tieren haben.