Qualität

Qulitätsmerkmale von Tierfutter und Hundefutter

Tier- bzw. Hundebesitzer sollten vor allem im Bereich Tierfutter oder Hundefutter auf Qualität und Inhaltsstoffe achten, da diese eine gesunde und optimale Ernährung gewährleisten.

Zum Tierfutter:

Spätestens seit dem Jahr 2000 und dem Auftreten der ersten BSE-Fälle achtet die Europäische Union ganz genau auf die Produktion von Tierfutter bzw. Futtermittel und gibt auch Richtlinien für ihre einzelnen Mitgliedsstaaten vor. In Deutschland gibt es bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts gesetzliche Regelungen und seit dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts ein Futtermittelgesetz. Im Jahr 2005 wurde dieses durch das „Lebensmittel- und Futtermittelgesetz“ ersetzt und beinhaltet auch neue Futtermittelverordnungen. Seit 2006 ist die Fütterung mit Nahrungs- bzw. Lebensmittelresten verboten. Seit Juli 2009 dürfen tierische Fette wieder beigemengt werden, allerdings nicht an Wiederkäuer.

Als Tierhalter sollte man auf altersgemäße (auf das Alter des Tieres bezogen), bedarfsgerechte und ernährungsphysilogische Komponenten achten – so genannte Futtertabellen sind hierbei hilfreich und geben Auskunft. Im Bereich der Heimtiere fällt dies im Vergleich zu landwirtschaftlichen Nutztieren und Sporttieren etwas leichter, da es für die gängigen Haustiertypen unzählige Anbieter und somit eine riesige Auswahl an Tierfutter gibt.

Zum Hundefutter:

Das Hundefutter, das zum Bereich Kleintierfutter gezählt wird, ist vor allem reich an Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten. Um Mangelerscheinungen der Tiere zu verhindern, werden diesen auch Spuren- und Mengenelemente sowie Vitamine hinzugefügt. So garantiert das Futter, als Trocken- oder Feuchtfuttermittel, eine ausreichende Energiezufuhr, eine gute und natürliche Verdauung und guten Geschmack. Die Kohlenhydrate werden in Form von Stärke (Kartoffel, Mais, Reis, Getreide usw.). zugeführt. Die Proteine und Fette können tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sein, wobei die tierischen eine bessere Qualität aufweisen. Dabei handelt es sich um Rind und Huhn sowie Eier und Tiermehl und Geflügelfette, aber auch Fleischnebenprodukte werden beigemengt. Pflanzliche Lieferanten sind unter anderem Mais, Soja, Bierhefe oder Weizenkeime.

Wichtig ist aber auch das Spezialfutter, das bei Erkrankungen das normale Hundefutter ersetzt.